Die Gesundheitspraxis für Ganzheitliche Innere Medizin und Gastroenterologie

Unsere Schwerpunkte
Ganzheitliche Versorgung
Ich habe die Praxis 2013 als Praxis für Gastroenterologie und Innere Medizin übernommen. Nach 25-Jahren vorwiegend schulmedizinischer Tätigkeit und zahlreichen Fortbildungen im Bereich der orthomolekularen Medizin habe ich meinen Schwerpunkt in den letzten 8 Jahren auf die ganzheitliche Medizin gelegt.
Statt Symptome zu bekämpfen, geht die Ganzheitsmedizin den Ursachen auf den Grund und sucht nach Zusammenhängen zwischen den vielfältigen Beschwerden, um die zu Grunde liegenden Probleme definieren und ein individuelles Therapiekonzept erstellen zu können.
Umfassende Laborwerte ermöglichen eine breitflächige Abklärung und eine sichere, nichtmedikamentöse und dennoch maßgeschneiderte Therapie, sowie helfen aber auch durch das Erkennen von Defiziten das bioschemische Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.
Die Patienten/Patientinnen sind nämlich nicht aus dem Grund krank geworden, weil ihr Körper unter einem Mangelzustand an körperfremden Arzneimitteln leidet und nach chemischen Substanzen (Medikamenten) verlangt, sondern die körpereigenen Stoffe, die uns aufbauen und gesund erhalten, liegen bei den betroffenen Personen leider nicht mehr genügend und in der optimalen Zusammensetzung vor.
Es hat sich gezeigt, dass die Korrektur von Mikronährstoffdefiziten und Stoffwechselstörungen durch die gezielte Gabe der benötigten Mineralien und Vitaminen sowie Aminosäuren und Fettsäuren ein hoch wirksames Behandlungsverfahren darstellt.
Die Heilung bereits bestehender chronischer Erkrankungen oder die Rückbildung von krankhaften Prozessen mit körpereigenen Substanzen erfordert vom Arzt ein hohes und komplexes biochemisch und pathophysiologisches Fachwissen. Die adäquate Zusammenstellung und die korrekte Dosierung der körpereigenen Substanzen spielt eine entscheidende Rolle im Therapieerfolg.
Um die richtige therapeutische Dosierung zu finden, braucht man Geduld, denn jeder Mensch ist anders. Es gibt keine pauschalen Empfehlungen wie in der Pharmakotherapie. Wenn man in der Apotheke ein paar Dosen Vitamine kauft und sie einnimmt, ändert sich noch nichts. So einfach ist das leider nicht.
Durch die Behandlung mit körpereigenen Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und bioidentische Hormone) können viele (manchmal alle) bislang angewendete(n) Medikamente schrittweise ausgeschlichen werden, so dass sich die Lebensqualität der Patientinnen/Patienten kontinuierlich verbessert und unerwünschte Nebenwirkungen nicht mehr auftreten und ertragen werden müssen.
Meine Praxisbesonderheit besteht darin, dass ich neben meinen gastroenterologischen Patientinnen/Patienten mehrere Hunderte von Patienten betreue, bei denen die jahrelange schulmedizinische Pharmakotherapie sowie viele andere Massnahmen wie Psychotherapie, Physiotherapie, Chinesische Medizin, Ernährungsberatungen, usw. erfolglos geblieben ist.
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Gegenüber einer allgemeinen gastroenterologischen Praxis liegt mein Focus auf der Begleitung und Behandlung von folgenden Beschwerden
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Patienten/innen mit chronischen Schilddrüsenerkrankungen am häufigsten mit Hashimoto-Thyreoiditis oder Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
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Patienten/innen mit Chronischem Müdigkeitssyndrom (CFS)
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Patienten/innen mit hormoneller Dysbalance
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Patienten mit Übergewicht
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Patienten mit Histaminintoleranz
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Pyrrolurie
1. Patienten/innen mit chronischen Schilddrüsenerkrankungen
(Hashimoto-Thyreoiditis oder Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
Die Betroffenen stellen sich meistens mit den folgenden Beschwerden vor:
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Müdigkeit und Erschöpfung
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Verstopfung/Entleerungsstörung des Magen-Darm-Traktes
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Schlafstörung
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Haut- und Haarprobleme
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Konzentrationsschwäche, vernebelter Kopf, Migräne
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Harnblasenentzündung und Beckenbodenschwäche
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Virusanfälligkeit, Immunschwäche, häufige Pilzinfektion
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Wasserablagerung, Lip- und Lymphödeme
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Übergewicht, Heisshunger
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Kälteempfindlichkeit, kälte Hände und Füsse,
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Reizbarkeit und PMS (Prämenstruelles Syndrom)
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Depression, Angstzustände, Panikattacken, Burn-out
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Arthritis, Gelenk und Muskelschmerzen
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Sexualtrieb vermindert
Die Evidenz-basierte Schulmedizin geht fest davon aus, dass sich das inaktive T4 Hormon in seine aktive Form zu T3 automatisch und immer problemlos umwandelt, um die T3-Versorgung des Körpers dadurch sicherzustellen. Die Therapie wird immer mit Hilfe der Messung von TSH (Hirnanhangdrüse) im Blut kontrolliert und bei guter TSH Aktivität als wirksam und gut eingestellt bezeichnet. Das Problem besteht einfach darin, dass sich das gemessene TSH nur die optimale T3-Versorgung der Hirnanhangdrüse wiederspiegelt und nicht die der unterschiedlichen anderen Organe des Körpers. Wenn der TSH in dem Normbereich liegt, wird deklariert, dass die oben aufgelisteten Beschwerden nicht mit einer Schilddrüsenerkrankung zusammenhängen. Die Patient/innen werden an Spezialisten wie Psychiater, Neurologe, Rheumatologe, Kardiologe, Frauenarzt, Immunologe, Chirurg, Urologe, usw. weiterüberwiesen, woraus sich dann Hunderte von unnötigen und kontraproduktiven Konsultationen in den verschiedenen Subdisziplinen ergeben werden und generieren enorme Kosten, häufig verbunden mit Spitalaufenthalten, jedoch ohne Nutzen.
Die Patienten/innen erhalten dann diverse Pharmakotherapien um die Symptome zu bekämpfen, statt die Ursache der Probleme, nämlich die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und die Entzündung der Schilddrüse und des ganzen Körpers zu behandeln.
Aus diesem Grund kommen die Patienten zu uns meistens mit lange Medikamentenlisten, die häufig aus 5-15 verschiedenen Präparaten bestehen, und beschweren sich darüber, dass Ihre Symptome/Beschwerden trotz der Pharmakotherapie nicht verbessert sind, ihr Allgemeinbefinden schlecht ist, aber darüber auch, dass die Spezialisten und Hausärzte/innen sie nicht mehr ernst nehmen und keine Hilfe anbieten können.
Es ist schwer, manchmal unmöglich Patienten/innen zu akzeptieren, dass es trotz der Evidenz-basierten schulmedizinischen Therapie mit der Standardtherapie mit T4 zu keinerlei Verbesserung in ihrem gesundheitlichen Zustand kommt. Zahlreiche Betroffenen werden sogar noch mehr krank, weil T4 alleine, insbesondere bei Jod- und Selenmangel, aber auch bei Eisen- und Zinkmangel, und insbesondere bei Frauen bei fehlendem Progesteron zu keiner Wirkung führt, sogar die Überproduktion von falschen Schilddrüsenhormonen (rT3) induziert, was dann die Wirksamkeit von T3 erheblich einschränkt.
Die T3-Therapie ist zwar seit Jahrzenten verfügbar, sicher und wirksam und es gibt auch mittlerweile publizierte Langzeit-Daten zu seiner Wirksamkeit und Zuverlässigkeit, wird aber in der Schweiz leider nur extrem selten verwendet. Es wird behauptet, man braucht es einfach nicht.
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2. Patienten/innen mit Chronischem Müdigkeitssyndrom (CFS)
Patienten/innen mit chronischem Müdigkeitssyndrom weisen ganz ähnliche Symptome wie sie mit Hashimoto-Thyreoiditis oder Hypothyreose auf:
Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörung, Ganzkörperschmerz, Verdauungs- und Entleerungsstörung, Konzentrationsschwäche, vernebelter Kopf, kognitive Dysfunktion, Panikattacken, Depression, Angstzustände, usw.
Bis zur Diagnosestellung führt meistens ein sehr langer Weg. Die meisten Betroffenen mit CFS wurden bis zu den Erfahrungen mit Covid (SARS-2) von der Schulmedizin als psychisch auffällig bezeichnet oder einfach als Simulanten abgetan.
Diesbezüglich sollte es endlich einen Durchbruch geben, insbesondere im Hinblick auf die unglaublich hohe Anzahl von Long-Covid Patienten/innen, derer Krankheitsbild mit dem der CFS Patienten/innen weitgehend übereinstimmt.
Als Therapiemöglichkeit steht in der Evidenz-basierten, Pharmakotherapie orientierten Schulmedizin nicht zu viel zur Verfügung, wie man das auch der Webseite der Zürcher Uniklinik zu entnehmen ist. Die Depression wird mit Antidepressiven, die Schlafproblemen werden mit Schlaftabletten behandelt. Gegen die Schmerzen erhalten die Patienten dann routinemässig Schmerzmittel. Das Umgehen mit der mangelnden Energie des Körpers wird durch eine sogenannte `Pacing-Beratung` unterstützt: d.h. Es wird nicht erklärt wie sollte man die verminderte Energie steigern, umso mehr wie kann man sie besser im Laufe des Tages auf- und einteilen. Für die Schulmedizin ist auch die Ursache dieser Erkrankung unbekannt und danach wird auch in der Regel gar nicht gesucht. Es ist kein Wunder, dass sich die Patienten/innen völlig hilflos, alleine gelassen und nicht verstanden fühlen.
Bei der CFS geht es u. a. um die chronische Fehlfunktion unserer Zellkraftwerke (der Mitochondrien), die in der Regel nach einer Virusinfektion, aufgrund von Nebenwirkungen verschiedener Medikamente, Giftstoffen, Impfungen, Schwermetallen oder als Folge von Defiziten an Mikronährstoffen und Hormonen Ihre Fähigkeiten verlieren, eine adäquate Menge von Energie zu produzieren, die Entgiftung der Zellen sicherzustellen, wichtige Stoffwechselprozesse zu kontrollieren, usw. Die energetischen Defizite gehen häufig mit einer chronischen Entzündung von unterschiedlichen Organen einher.
Aus meinem Wissen und meiner Erfahrung tritt des Öfteren die chronische mitochondriale Fehlfunktion nach längerer Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln insbesonders häufig auf. Einer der Ursachen kann ich hier ein triftiges Beispiel für die chronische mitochondriale Fehlfunktion nach Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln erwähnen. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, warum Frauen zwei bis viermal häufiger als Männer unter CFS leiden. Betroffen sind in der Regel jüngere Menschen im Alter zwischen 10 und 50 Jahren. In meiner Praxis besteht die Möglichkeit für die CFS Patienten/innen durch die gezielte Therapie mit körpereigenen Mikronährstoffen und Hormonen die geschwächten Mitochondrien wieder zu beleben.
3. Patienten/innen mit hormoneller Dysbalance
Neben den Patientengruppen mit chronischer Müdigkeit und komplexen Schilddrüsenproblemen, inklusiver der T3-Therapie, werden mehrere weitere Patientengruppen bei uns betreut, die u.a. unter erheblichen hormonellen Problemen leiden, aber nicht aus dem Grund, weil die Schilddrüse erkrankt ist, sondern weil die sich in der Prämenopause oder nach der Menopause befinden oder chronisch gestresst sind (auch viele Männer!) sowie eine Verhütungsmethode verwenden und von der Therapie mit bioidentischen Hormonen profitieren könnten. Diese Therapie erfordert vor und nach der Einleitung der Therapie möglichst immer eine umfassende Laboruntersuchung, die uns klar darlegt, welche Probleme bei den Patienten/innen vorliegen.
Wenn die hormonelle Dysbalance durch die Gabe von bioidentischen Hormonen wieder in Gleichgewicht gebracht wird, können viele Symptome und Krankheiten, u.a. die Schlaflosigkeit und die Depression, die heutzutage einer Volkskrankheit geworden sind, mit gutem Erfolg therapiert werden.
Die gesundheitlichen Schäden, die durch hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Nuvaring, Hormonspirale, Hormonspritze, usw.) angerichtet worden sind, kann nur durch eine Laboruntersuchung glaubhaft erfasst, dokumentiert und dadurch den Betroffenen gezeigt werden. Diese jungen Frauen, die sich in den ersten 2 – 3 Dekaden ihres Lebens befinden, erleiden unbewusst starke gesundheitlichen Schaden, ohne vorherige Aufklärung über die Nebenwirkungen von hormonellen Verhütungsmitteln, weil sie von ihrer/ihrem Fachärztinnen/Fachärzten Scheinhormone zur Verhütung verordnet bekommen haben. Die Folgeschäden wie Schlaflosigkeit, Depression, Müdigkeit, Angststörung, Konzentrationsstörung, massive Gewichtszunahme, chronische Darmentzündung (Morbus Crohn!), Verdauungsstörung, usw. werden im Rahmen der Schulmedizin in der Regel bei Beibehalten der Verhütungsmethode immer medikamentös behandelt.
Die Folge ist häufig die Entstehung von zahlreichen weiteren Problemen und Krankheiten/Störungen, die zu einem Chaos im sowieso sehr bunten Beschwerdebild führt. Sie sind dann jahre- oder manchmal lebenslang - nur wegen der „(Mini)Pille“ wie die Gynäkologen sie häufig verharmlosend bezeichnen - auf die Einnahme von Medikamenten (Antidepressiva, Schlafmittel, Antikörpertherapie, usw.) angewiesen
Wenn die Hormonwerte (Estradiol, DHEA, Testosteron, Progesteron usw.) im Blut gemessen werden, wird man stutzig und gleichzeitig entsetzt, wie brutal diese Chemikalien den Körper der Frauen verändern und Krankheiten verursachen. Die Verhütung blockiert die Produktion von körpereigenen Hormonen und stürzt die Frauen in die Welt der vorgezogenen Wechseljahre mit Folge von viele Beschwerden/Symptomen und sogar Krankheiten (Depression, Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörung, Gewichtszunahme, Hypothyreose, usw.).
Wer kommt aber überhaupt auf die Idee, die Hormone bei einer jungen Frau, die Pille nimmt, zu messen? Natürlich beinahe keiner. Wird die Pille dann abgesetzt, geht es den Frauen schlagartig besser. Die Behandlungserfolge mit den bioidentischen Hormonen, insbesondere bei Patienten mit postmenopausalen Problemen, aber auch bei jungen Frauen, die noch eine Spirale oder einen Nuvaring tragen oder regelmässig die Pille schlucken, kann ich bestätigen. Alleine das Absetzen oder das Entfernen von Verhütungsmitteln führt zum Erfolg! Davon muss aber die Patientin zuerst informiert werden.
Was sind nun die bioidentischen Hormone?
Bei den bio- oder naturidentischen Hormonen handelt es sich um Hormone, die den menschlichen Hormonen 100% entsprechen und bei adäquater Verwendung und Verordnung keine Nebenwirkungen aufweisen, nicht so wie die künstlichen „Schein-Hormone“ wie die Gestagene oder die „Schein-Östrogene“ wie Ethinylestradiol, die heutzutage in fast jeder Pille zu finden sind.
4. Patienten/innen mit Übergewicht
Etwa 200 Patienten/innen werden bei uns mit Übergewicht in der Praxis behandelt. Ein erheblicher Teil der Betroffenen ist nicht aus dem Grund übergewichtig, weil sie sich ungesund und inadäquat ernähren oder keinen Sport machen, sondern weil sie unter Problemen, Erkrankungen oder Störungen leiden, die eine gesunde Gewichtskontrolle nicht mehr ermöglichen. Wenn die Grunderkrankungen/-störungen erfolgreich therapiert werden können, reduziert sich das Gewicht automatisch von sich selbst.
Die meisten Übergewichtigen können durch unsere Therapieoptionen innerhalb von 6-18 Monaten 10-35 kg abnehmen, ohne relevante Nebenwirkungen.
5. Patienten mit Histaminintoleranz
> 500 Patienten/innen, die unter Histaminintoleranz leiden, werden bei uns betreut. Hier handelt es sich um eine Störung des Histaminmetabolismus, die mit einem extrem bunten Krankheitsbild einhergeht und von der Evidenz-basierten Schulmedizin ausgelacht und gar nicht ernstgenommen wird, obwohl die Beschwerden wie, Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Brechreiz, Unwohlsein, Herzrasen, erhöhter Puls, Schlafstörung, Angstzustände, niedriger Blutdruck oder sogar eine Bewusstseinsstörung die Betroffenen erheblich belasten, beängstigen und Ihre Lebensqualität dauerhaft verschlechtern.
Zu Grunde liegend ist häufig eine
6. Pyrrolurie (KPU oder HPU) zu diagnostizieren. Mit Laboruntersuchungen kann in der Regel geklärt werden, ob eine Histaminintoleranz mit oder ohne eine(r) Pyrrolurie vorliegt, und wenn ja, adäquat behandelt werden kann. In vielen Fällen bleibt diese Stoffwechselstörung jedoch jahre/jahrzehntelang unentdeckt.
Die Patienten/innen besuchen zahlreiche Fachärzte (Kardiologe, HNO-Arzt, Neurologe, Psychiater, Lungenarzt, Allergologe, Hautarzt, usw.) ohne eine plausible Erklärung zur Entstehung Ihrer Beschwerden zu kriegen und generieren wiederum eine Menge von diagnostischen, ärztlichen und therapeutischen Kosten, die bei korrekter Diagnosestellung und Therapie sicherlich erspart werden könnten.
Wir integrieren die Behandlungsmöglichkeiten der klassischen Schulmedizin in die orthomolekulare und mitochondriale Therapie unter ganzheitlichen Aspekten,
nicht nur für die Bereiche Gastroenterologie und Innere Medizin, da der Mensch nur als Ganzes betrachtet werden kann und die verschiedenen Krankheitsbilder nicht strikt getrennt, sondern nur als Teile des Ganzen untersucht und behandelt werden können.
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Orthomolekularen Medizin
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Das Therapieprinzip der Orthomolekularen Medizin (OM) beruht auf der Erkenntnis, dass der menschliche Körper für ein gesundes, reibungsloses Funktionieren aller Organe 47 Vitalstoffe (13 Vitamine, 6 Mineralien, 14 Spurenelemente, essentielle Fettsäuren (Omega 3 und 6) und Aminosäuren.
Der Begründer der OM, der amerikanische Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling. Der Begriff "orthomolekular" hat seinen Ursprung in orthos (griech.)
= richtig, gut und molekular, Molekül (lat.) = Baustein von Substanzen. Die breitflächige Labordiagnostik, die die bekannten schulmedizinischen Laborparameter gut ergänzt, ermöglicht die Ursachenforschung Ihrer Probleme und dadurch die passende Therapie. Die OM nutzt ausschliesslich Substanzen, die sowohl in der Nahrung und der Natur als auch in unserem Körper natürlich vorkommen.
Einsatzbereiche Orthomolekularer Medizin Prävention (=Vorbeugung) verschiedener Erkrankungen
Therapie von verschiedenen Erkrankungen, u.a. Verstopfung, Refluxkrankheit, Verdauungsstörungen, Blähungen Erschöpfungszustände (z.B. `burn out`), Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS)
Fibromyalgie Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS) HWS( Hals-Wirbelsäule) Schleudertrauma, ADHS / ADS.
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Mitochondriale Medizin
Die Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Die Energie wird durch die Verbrennung von Zucker und Fettsäuren in den Mitochondrien gewonnen. Es wird problematisch für die Zellen, die Organe mit Energie zu versorgen, wenn die Mitochondrien geschädigt werden. Ursachen der mitochondrialen Störung:Emotionaler und physischer Stress, Traumata, vor allem im Kopf-und Halsbereich Giftstoffe (Rauchen, Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Haushaltschemie, usw. Störungen der Darmflora, Darmerkrankungen Chronische Entzündungen und Infekte Hormonelles Ungleichgewicht Nebenwirkungen von Medikamenten, z.B. Metformin, Statine. Die angegriffenen Mitochondrien können nicht mehr Energie produzieren. Dementsprechend können die Körperfunktionen nur noch verlangsamt ablaufen und dadurch leidet der Patient unter verringerter Belastbarkeit. Viele ?moderne? Erkrankungen haben eines gemeinsam: Es fehlt an Energie. Beispiele sind hierfür das Chronische Müdigkeit Syndrom, Fibromyalgie und Burn-Out. Jedoch liegt auch den meisten chronischen
Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus, Krebs, Depression, Morbus Alzheimer, Herz-
Kreislauferkrankungen ein starker Energiemangel in den Zellen zugrunde. Chronische Entzündung und
überschie.ende Immunantwort wie Allergien und Rheumakrankheiten verbrauchen auch die Energie in den Zellen und können die chronischen Erkrankungen verschlechtern. Durch ausführliche Analyse der
Energieproduktion und der Ursachen dieser Störung können die Organfunktionen unter Zuhilfenahme der Orthomolekularen Medizin, der Psychotherapie, der Akupunktur, der Osteopathie und der Physiotherapie, aber auch der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Ernährungsmedizin, der klassischen Schulmedizin usw. zunehmend verbessert werden.
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Spezielle Diagnostik und Therapie von Magen-Darm Beschwerden
Unsere Tätigkeiten:
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Darmkrebsvorsorgeuntersuchung einschliesslich Abtragung von Polypen Diagnostik und Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Diagnostik und Therapie von Verdauungsstörungen und Unverträglichkeiten.
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Abklärung erhöhter Leberwerte, Lebersteifigkeit- und -verfettungsmessung Untersuchungen
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Behandlung von Patienten mit infektiösen Hepatitiden (Hepatitis B und C)
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Abklärung von Leberherden und gastrointestinalenTumoren
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Management der Divertikelkrankheit des Dickdarmes
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Proktologische Untersuchung und Therapie
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Kinder und Jugendliche mit Magen-Darm- und Leberproblemen
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Spezielle Ultraschalldiagnostik des Darmes Kontrastmittel verstärkte Ultraschalldiagnostik der
Bauchorgane
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Ultraschalluntersuchung (= Sonographie) Ultraschalluntersuchung mit Kontrastmittelgabe (=Kontrastmittelverstärkte Sonographie)
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Fibroscan (=Lebersteifigkeitsmessung) Messung des Leberfettgehaltes durch Fibroscan
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Magenspiegelung durch die Nase (=nasogastrale Endoskopie)
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Konventionelle Magenspiegelung durch den Mund (= Gastroskopie)
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Untersuchung des Darmausganges (=Anoskopie)
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Untersuchung des Mastdarmes (=Rektoskopie)
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Untersuchung des linksseitigen Dickdarmes (=Sigmoideoskopie)
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Dickdarmspiegelung (= Kolonoskopie )
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H2-Atemteste (Laktose, Fruktose, Glukose,Laktulose, Sorbitol, Xylol)
Schmerzlose Untersuchung garantiert Dank der Sedation mit Propofol. Nur wenige Patienten sind bereit, eine Magen- oder eine Dickdarmspiegelung ohne Betäubung oder die Gabe von Schlafmitteln zu ertragen. Deshalb bieten wir Ihnen eine Sedation mit Propofol (=Beruhigungsspritze) an. Sie schaltet das Bewusstsein aus und garantiert eine schmerzlose Untersuchung. Dazu benötigen Sie einen venösen Zugang (kleiner Venenkatheter am Vorderarm). Während der Untersuchung erfolgt die kontinuierliche Kontrolle Ihres Kreislaufs und Ihrer Atmung. Anschließend bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich auszuruhen und ggf. ein Getränk zu sich nehmen zu
können.Wenn Sie die Sedation wählen, können und dürfen Sie in den anschließenden 12 Stunden kein Fahrzeug lenken. Hierauf weisen wir Sie ausdrücklich hin! Bringen Sie bitte Angehörige oder Freunde mit, um Sie abzuholen. Sie können auch mit Taxi nach Hause fahren werden.

Öffnungszeiten
Mo. - Fr.: 7:00 - 12:00 Uhr
Mo. - Do.: 14:00 - 18:00 Uhr
Sa.: 7:00 - 12:00 Uhr
jeden 1. Samstag des Monats
So.: Geschlossen
